Abgemeldet

Der anbieterwechsel war nicht erfolgreich. Telecom konnte mir nicht vorher sagen,dass ich als Witwe nicht befugt bin, die Rufnummer mitzunehmen. Heute war dann alles weg. Kein Internet,kein festnetz und meine Telefonnummer nicht erreichbar. Abberufung es gibt gute miarbeiter:  bei elektromagnetische fanden sie den Grund heraus nach langen Warteschleifen. Und bedauerte sehr, dass ich so nun dastand. Ich sollte nun mittlerweile altem Anbieter regeln, das ich nun als alte Teilnehmerin eingetragen werden.  Und  die Frau bei 1&1  sie war so verständigen.. Es hieß   nun wieder lange Wartezeit. Doch nun wird neu alles angeleiert-wieder Wartezeit  ich  bekam mitgeteilt  1-2 Wochen   nun dann bin ich eben weg und erlebe die Adventszeit wie in alten Zeiten. Ich lese eh gerade in einem schönen  Weihnachtsbuch, wie Weihnachten  auf dem Land ohne Strom Auto fließend Wasser und in aller Abgeschiedenheit  abliefern. Was damals es einfach und karg doch war. Und dennoch  etwas in mir  ist dann dabei so zaghaft am fragen, was ist dein anteil–dass du diesen inneren Frieden findest? Ich denke  Kirchen Gottesdienste   und Musik dort und besondere Weihnachtsmärkte will ich nun besuchen. Und die Botschaft suchen  oder sie zeigt sich unerwartet–wer weiß.  Jedenfalls nach einem schwierigen Start nun geht es  wieder innerlich ruhiger weiter  .Und ich lerne wieder Geduld Geduld   abwarten  in aller Ruhe aufbessern  was ist die Ursache  und alles saufbröseln, so als wenn am Webstuhl sich Fehler zeigen!

weiterleben, sterne

Christiane zu salm wurde heute abend in einer gesprächsrunde vorgestellt mit ihrem engagement für die sterbegebleitung und der zeit danach und sie hat dazu ein buch geschrieben, wo es um die schwierigkeit geht der trauer zeit raum platz zu geben..

und es war so zutreffend wie sie mit ihren hinweisen darstellte, was im umgang mit trauernden hilfreich ist. ich habe gelernt zu sprechen, viel zu sprechen darüber, zu schreiben, zu handeln.die nähe der familie ist da großer trost, der freunde..oder menschen, die einfach so feinfühlig sind..ich habe nicht gewusst, wie schwere Trauer  plötzlich wieder sich zurückmeldet, wie wieder sie alles auf den kopf stellt, wie sie sich bei   körper sich meldet, dieser schüttelfrost, diese totale einsamkeit,  diese große sehnsucht ,..unruhe  und dann kommen immer wieder tränen.. und mein weinen hilft mir so sehr.

denn ich bin einfach sehr alleine.  und muss nun lernen, dass mir da keiner hilft.Aber heute Nacht, als ich spät nach hause kam, ich fahre auf einen großen hofplatz nichts begrüßt mich.  und dann  oben ,der fantastische Sternenhimmel,

ich werde gleich noch einmal in den himmel schauen…ich liebe diese sterne   ihr funkeln,  Mein hermann hat ja für den  friesischen weihnachtsbaum oder kenkenbuum auch von sich aus einen großen stern im letzten jahr noch dazu gemacht, der gehört eigentlich nicht dazu…und nun weiß ich auch warum. ich habe dazu noch ein schönes foto von ihm in der werkstatt, das war seine letzte holzarbeit.

so werde ich nun mich anstrengen, diesen julboom  zu schmücken zum 4 .Advent, dazu backen..  buchs schneiden.. und den stern oben aufstecken..

also das ist mein advents-thema deshalb nun: der Stern…   er hat ja so bekannte Bedeutung , aber für mich ist sie tiefer,  so bekam er sie auch auf sein Grabkreuz   :viele kleine Sterne eingeschnitzt..es hilft, wenn ich sie dort sehe.

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2. dez -kalender zum advent

 

heute  ein typisches Motiv aus Skandinavien   .der julbock, (es sollen zwei ziegenböcke gewesen sein ,die den Donnergott Thor auf seinem Gefährt bzw. Schlitten zogen.). und diese putzigen Böcke aus Stroh, am besten geht dazu Weizen oder Roggenstroh , wurden  auf den Höfen selbst gebunden. ich lernte sie kennen auf meiner ersten Reise nach kopenhagen um 1969-70 zur Vorweihnachtszeit, als es noch viel schönes dänisches design als  bei uns gab. später hier von uns aus nach Tondern nicht weit, dann war es dann schon leichter zu kaufen, heute ja kein Problem mehr, aber dann vermutlich  nicht in Skandinavien gefertigt.

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und es gibt in einer schw. Stadt einen riesen-julbock-der leider immer wieder angezündet wird.. wie dumm nur..

julbock in gavle

advent

passend zu den vielgeliebten Adventskalendernschicke ich euch auch ein Bild zum 1. Dez. Ich weiß , inzwischen ist es nicht besonderes, solch ein Schwippbogen, aber diesen kaufte eine Tochter für uns in Dresden von dem Hersteller auf dem Weihnachtsmarkt, und dass er nicht mit echten Kerzen bestückt ist, liegt an meiner Asthmaerkrankung. Für mich symbolisiert er die Manufakturfertigung der abgelegenen Erzgebirgsregion, wo mit dem Ende des Erz- Bergbaus Armut herrschte und dank Klöppelkunst und Holzdreherei wieder viele ein Auskommen fanden. So war hier in der Nachbarstadt unseres Bezirks in Tondern auch die Klöppelkunst durch Händler in hohe Blüte gebracht worden,  oder in Skerbaek ( Scherrebek) brachte ein Pastor das Bild-Teppichweben in den Ort, um ein Zubrot verdienen zu können. Immer war die Armut Auslöser besonderer regionales Verkaufs-Kunsthandwerks , das dann über reisende Händler in andere Regionen gebracht wurde. Im Erzgebirge wurdeaber  auch der Bevölkerung und den Kindern immer schönes Spielzeug und Weihnachtsschmuck  sehr individuell gefertigt. Nun wird natürlich moderne Technik genutzt, damit es sich noch rechnet,aber ich habe auch kleine Schätze, die  in Handarbeit erstanden.

und das fand ich im Netz dazu  Geschichte Schwibbogen

tradition des schwibbogens im Erzgebirge

 

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vielerlei..zuviel? nein!

Da muss ich aufpassen, dass ich mich nicht verzettle, aber es bringt auch Spaß, nicht stundenlang das gleich an einem Webstuhl zu machen, sondern nun an dreien zu sein und einem Spinnrad, den Stricknadeln oder der Nähmaschine. Weil draußen wird es ungemütlich, da mag ich nicht so gerne unterwegs sein.

.  Heute habe ich begonnen, die Wolldeckenkette neu anzuknüpfen,   und dann wrd die rote Wolle  eingewebt..aber zuerst muss meine enkelin noch sagen, ob sie es wohl möchte.  Das mache ich grundsätzlich vorher, ihnen noch einmal das Garn zeigen, sie sollen ja zufrieden sein.  und da habe ich das Okay gekommen, sie mochte Farbe und Weichheit leiden, es gefiel, also weiter geht es dort morgen.

Mein Weihnachtsband wächst. ich überlegte schon farbige Streifen ein zu weben, aber noch nicht..zuerst webe ich nur das handgesponnene Leinen, den schönen Langflachs pur.. noch sieht es komisch aus, so verklebt aber ich kann es nun schön fest und dicht weben, da reißt kein Faden!

Fall sich es mit Kreuzstich besticke, ich fand schöne unterschiedliche Programme zum Musterentwerfen,   das hilft mir nun kleine Weihnachtsmotive passend zu entwickeln. Ich habe auch viele alte Musterhefte und Bücher gesammelt,  daraus werde ich mit dem Programm dann passend zu meiner Fadenzahl  Muster mir ausdenken können, darauf freue ich mich sehr.  Man nannte es früher Glockenstrang, wenn man so langes Band bestickte, ich werde es Weihnachtsband nennen  für die Mitte des Weihnachtstisches ist es mal geplant.. Aber wann ich dazu komme, das lasse ich noch offen..

Für den Pullover kam nun eine gute Zeichnung..danach werde ich messen und rechnen.

Ebenso habe ich den Erinnerungsquilt um 2 Felder weiter entwickelt. auch hier finde ich es ganz wichtig für mich: ich lasse mir Zeit.. Es muss eine langsame ruhige Arbeit sein, denn meine Stimmungen meine Gefühle ändern sich nun während der Trauerzeit, da soll mir das Arbeiten helfen, damit umzugehen, nd  genau bei der Arbeit alles nähen,..so gut ich kann..so wie Hermann es auch handhabte,,niemals schnell   gepfuscht,sondern in aller Ruhe und Sorgfalt, das war sein Motto..  auch wenn er er sehr schnell arbeiten konnte, dabei musste es aber präzise bleiben. Er  sagte: fix oder nix:: doch er mochte keine schlecht gepackten Strohfuder, die waren präzise genau, und weil er so flink dennoch war und es ihm so leicht fiel, diese Arbeit zu machen mit seine großen Kräften, war er immer gut aufgelegt bei dieser Arbeit, nie ungeduldig. Ebenso wenn er die tollen Bienenhäuser selbst tischlerte in den abendstunden nach der normalen hofarbeit,   oder im Haus etwas reparierte, fliesen legte, da war er immer genau .Ich lernte da viel von ihm.. nun ist es mein Erinnungsquilt, da mache ich es nach seinem Lebensmotto.. in guter Stimmung und genaues Arbeiten..das es mir Freude auch macht, bei allen anderen Gefühlen, die immer wieder schmerzen.

 

und dann ein großes glück..heute kam ein wunderbares Paket..  aus der Familie..  und nun darf ich jeden Morgen nach meinen Pflichten mich auf ein schönes Päckchen freuen.. danke, denn gerade heute früh war ich so traurig..weil ich mich sehr sehr alleine fühlte..aber nun weiß ich ihr habt still und leise für mich wie die nisse   ( Zwerge) für mich gezaubert..   4-IMG_8366.JPG

und nun freue ich mich auf eine große Schüssel Nüsse, mir schien ,das ist nun passend zur Vorweihnachtszeit..die kaufte ich , eigene habe ich noch nicht hier. ( Walnussbaum ist noch jung, und ebenso die Haselsträucher) aber der alte Nussknacker aus dem Erzgebirge (oben auf dem Schrank steht er neben der alten Haspel)  muss nicht sie knacken .

 

 

von rauh zu glatt..mein Weihnachtsband entsteht

von verworren, verhakt, verdreht zu glatter aufgezogener Kette aus selbstgesponnenem Leinen.

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Ich übe, teste, probiere, dieses soll nun ein Weihnachtsband werden. Schussgarn ebenfalls handgesponnen, Webdichte 8 Fäden pro cm, und ich rechne immer damit, dass es sich aufrauht, daher umsichtig, langsam arbeiten und  entwirren beim aufbäumen..  , Und ich hätte besser noch gut dran getan, gerade die Enden der Kette schon vor dem Einfädeln zu schlichten, wäre etwas einfacher gewesen, das nächste mal mache ich es besser.

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Schlichte: wieder Wasser, Stärke und Öl, so rostet das Webeblatt nicht. Das Schussgarn verwebe ich trocken, es schmiegt sich sofort in die nasse Kette ein.

Ich habe nun das Fadenkreuz entfernt, es webt sich einfacher so..

und mir war es wichtig, oben wieder den Webstuhl in Gang zu bekommen, da ich dort so gerne arbeite. Gerade heute war es schön..und auch bei offenem Fenster..zeitweise..

Kettlänge nicht gemessen, ca 4-5m  ,es ist das Garn eines Flachsknocken, ca 64 fäden  nun,also Webbreite  8 cm..

Ich möchte kleine Weihnachtsmotive und Zahlen später draufsticken..mit Leinengarn  .

und das war mein Ausblick heute morgen..

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