pause

 

die nächsten wochen keine beiträge….

es ist nicht zu erklären hier…

und anrufe bitte nur von engsten freunden

liebe grüße wiebke

das Spinnen auf dem Spinnrad

4-IMG_7218.JPG

 

bisweilen für Nichtspinner ein Buch mit vielen Siegeln:wir ziehen aber eigentlich nur Fasern aus und drehen sie zugleich..so entsteht ein Faden.

5-IMG_72196-IMG_7220

 

Dabei gibt es eine einfache Konstruktion , eine Rad wird mit Hubstange wie bei der Tritt-Nähmaschine in Bewegung gesetzt.

1-IMG_7215.JPG

( anm:Als ich heute nachmittag beschloss, meine Arbeiten im Garten nun ruhen zu lassen, schaute mich mein schönes Riberad an, ich habe nun mein Plätzchen auf der Terrasse  und spinne shetlandwolle im Kardenband.. Dabei kam mir in den Sinn, nicht alle verstehen,was wir da so eigentlich machen,daher nun der Kurz-kurs! )

Über eine  zum Kreis geschlossene Schnur, je nach Antriebsweise doppelt gelegt oder einfach , wird eine kleine Scheibe gedreht. eigentlich umgekehrt wie beim Fahrrad, das große Rad treibe das kleine an, aus einer langsamen Bewegung wird eine schnelle.

Diese Scheibe ist fest verbunden mit einem Spinnflügel, durch ein Gewinde .

Der Spinnflügel  hat vorne eine Öse, durch den wird der Faden geführt.

3-IMG_7217.JPG

Dreht sich der Spinnflügel, so wird der eingefädelte Faden nun auch stark gedreht,  er bekommt seinen Drall.

Nun muss nur noch der Faden aufgewickelt werden.

Beim  diesem Ribe-Rad ist der doppelt gelegte Faden auch über eine Rille der Spule gelegt. Wer genau hinsieht, erkennt  hier ist der Winkel des Einschnitts spitzer.

Der drehende Antriebsfaden nimmt nun die Spule mit, je nach Fadenspannung mehr oder weniger stark.

Trete ich im Uhrzeigersinn, so wickelt beim Doppelantrieb auch der Faden sich im Uhrzeigersinn auf.  Es wird also nicht abgebremst.  Daher schnurrt das Rad mit gutem Nachlauf.

Besonders der große Raddurchmesser  sorgt für einen hohen Drehmoment, es läuft einfach mit gutem Schub könnte man  sagen.

Wer den Unterschied verstehen möchte, radel mal auf einem Klapprad mit kleinem Raddurchmesser  oder einem mit großen Rädern, dann versteht ihr,was ich meine.

Und zum guten Nachlauf:  von Vorteil ist auch das große Gewicht durch das Holz Eiche, außen, das erhöht das Drehmoment.

2-IMG_7216.JPG

 

 

 

(  und das einfädige Spinnrad mit Spulenbremse kommt später—, ebenso .Zwirnen..)

 

textilkunst

bekommt in meinen Augen in Deutschland leider wenig Platz, aber schaut euch mal diese Ausstellungsorte und die  hervorragende Kunst an..  beeindruckend

textilien alice lund

 

ich war in Bredstedt,wo im Naturzentrum wunderbare kleine Stickereien von einem Projekt gezeigt wurden, zwischen  Naturausstellung..das passte nicht, auch wenn Blätter das thema war..   aber es war ein großes durcheinander.und überhaupt nicht korrespondierend zu den normalen Themen dort, und viel zu eng gehängt

ich stellte mir vor..  großer dunkler Raum..mitten im Wald..und zu allen Seiten hin offen,  und dazu Weitblick über einen See, so ähnlich wie  nördlich von kopenhagen,   und die Objekte gut ausgeleuchtet..  dann wäre die wunderschöne Kunst, wo europäische Textilkünstlerinnen durch Besticken und Nähen die Blätterstickerei aus Afghanistan eingebunden hatte, ganz anders zur Wirkung gekommen.

sticken -ausstellung

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich kaufte einige  kleine Quadrate, mit anderen motiven aus dem Alltag  der Frauen,die nun an meiner textilen Pinwand mich daran erinnern, überall auf der Welt wird textil gearbeitet..

 

 

Feierabend

Nach dem Abschluss meiner Arbeiten gönnten wir uns eine kleine Rundtour..wie so oft..nun spürte man überall wurde noch mit Hochdruck gedroschen..Felder bearbeitet..aber alle wissen..es wurde viel geschafft, nur die Ernte ist mäßig bis schlecht, Minderertrag..und  das drückt schon die Stimmung.  Gerade bei uns gibt es sonst hohe Erträge ziemlich sicher, ja das Jahr war schwierig..

Ich selber habe nun mein vorräte von Früchten mir vorgenommen, Zwetschgen  wurden heute zu Saft gekocht..   drei große töpfe köchelten, während ich draußen schnitt und mähte,abe ich 21 mittlere Gläser gefüllt, alles sterilisiert..  Denn mich gruselt, wenn ich Fanta und co im Getränkemarkt sehe..  als künstlich im Geschmack..  ,und ich süße sehr wenig..es waren ja damals sehr reife Zwetschgen.

Dann entdeckte ich , ich habe gar keinen ordentlichen Gurkenhobel mehr,  der alte gab im letzten Jahr den Geist auf, so fuhr ich bei meiner Einkaufsfahrt noch zu einem Sonderpostenmarkt..und wurde fündig, schlicht einfach  für  2,50 Euro..  nun konnte ich doch meine großen Gurken fein hobeln, mit Zucker Zitronensaft, etwas Essig und Salz einlegen…aber nicht für den Vorrat, die esse ich am liebsten frisch, aber wer in Dänemark gerne hot dogs  so ähnlich … lecker..

Und so schaute ich auch bei der Blumenabteilung..fand Heidepflanzen in drei Nuancen und drei Chrysanthemen ,  so belohnte ich mich für die Arbeit dieser Woche,zu diesen Preisen kann ich sie nicht selber heranziehen.

und mein Hermann hat was schönes zu schauen, wenn er im Strandkorb sich ausruht. Und den Keramiktopf hatte ich im Fundus..

so und nun ist Feierabend..     am Himmel konnte man schon die Regenvorboten sehen, heute gab es keinen traumhaften Sonnenuntergang.. aber ich mag eh lieber die typ. Wolken…im Spätsommer, bald sind dies wieder oft am Himmel, .unten voll rot leuchtend…  während die Sonne lange untergegangen ist..

in der Ferne das Leuchtfeuer von Hörnum und Amrum…  gibt ein gutes Gefühl.

Unterwegs auf dem Nachhauseweg  sahen wir noch weitere Mähdrescher, also hier wird noch bis spät in die Nacht gearbeitet..oder weit über Mitternacht..solange es nicht taut..  und das Dreschen geht.. wir drücken die Daumen…dass noch viel geschafft wird.

IMG_7203.JPG

von nah und fern

ich mag Karten, alte und neue, ebenso Satellitenaufnahmen,aber genauso liebe ich es direkt in der Natur zu sein..und es dann anschließend auf Karten  im Kleinen und Fernen zu betrachten.

Doch nie kann eine Satellitenaufnahme einfangen ,wie  es wirklich im geschützten Garten sich lebt, wie es ist ,wenn hohe Bäume uns umschließen.Und ich tue nun wieder viel, dieses  Geschützt-sein vor Sturm  zu erhalten. Zugleich müssen auch Wege frei bleiben, denn große Lastwagen, Schlepper und Arbeitsgeräte  kommen oft zu uns, dann darf es nicht zu blickdicht sein, es muss freigeschnitten werden an Einmündungen. so bin ich nun im Spätsommer fast  täglich mit Heckenschere, Gartenscheren, Sägen und Karre, dazu Stromkabeln, und Motorfreischneider in Gang, ..Zurückschnitt..

Zugleich erreiche ich aber auch ,dass sich  neu  die Äste bestocken.  so kann der scharfe Wind nicht durch den Garten fegen. Rosen werden nach und nach  kompakt nun beschnitten, so blühen sie noch gut im nächsten Jahr, aber Orkanböen reißen nicht dran herum.  Hier ist es einfach anders durch die Nordseenähe.Wenn man das nicht machen kann, dann haben Obstbäume kaum eine Chance ,außer einigen Wildapfelbäumen, die voller Lebenswillen sich behaupten, aber kaum eine Birne, Kirsche , guter Apfel. Sie werden trotz guter Fürsorge nur jedes Jahr verkümmerter, weil unsere Luft kann sehr salzhaltig sein, auch das halten die Bäume rundum fern.

Dazu aber die Stufen mit hohen und niedrigen Hecken bringen  ein gutes Kleinklima, der Garten erwärmt sich besser.  Dann bin ich dabei Wege zu kehren,  Kraut kurz zu mähen. oder raus zu ziehen,. damit es auch gepflegt aussieht, nur eines mache ich nicht, keine weißen Steine rund ums Rondell,  das finde ich unpraktisch, fuhr mal bei einem anderen Bauernhof leicht drüber…  das gab böse Beulen. lieber habe ich kleine Hütchen  ,die kann man versetzen,  je nach Nässe oder Trockenheit.

Bisher habe ich nie gemessen ..wie groß ist alles, was ich so ablaufe..  aber nun fand ich wieder die schöne Karte.. und war doch erstaunt..  wie groß die einzelnen Flächen sind, die ich beregle. Auch finde ich den Vergleich mit alten Karten von google auch interessant..  dann sieht man..es ändert sich viel..immer mehr wird bebaut..  aber es passiert auch ,dass ein Bauernhof total abgerissen wurde und wieder zu einem fruchtbaren  Feld hergerichtet, nun kann man nicht mehr sehen..wo war er, aber von flugzeug ist es sicher noch zu erkennen. Daher ist immer wichtig..selbst die Gegend zu erradeln. Also mein Tip an euch..schaut euch die Gegend an, wo ihr gerne radelt, oder ihr gärtnert , mal von oben an , man staunt ,dass jeder einzelne Busch und Hecke zu sehen ist. Daher erzählte mir ein Freund, die Getreidehändler flogen früher  gerne mit kleinen Privatflugzeugen rum, so konnten sie sehen wie die zukünftige Ernte sein wird..  und  auf den Feldern können Behörden genau sehen,,was weidet da… oder wurde gemäht.da sind satellitenfotos  schneller,  und alle Landwirte  mit neuen Schleppern geben heute mit GPS ein, wie der Trecker fahren soll, welche Breite,   und er steuert dann alleine über den Acker..  das ist nun normal geworden..

Ich habe mich dran gewöhnt, dass man viel über uns weiß, aber insgesamt.. weiß man dennoch so wenig… denn von oben sieht man nicht wie gut man lebt in der umgebung , wie  schön es ist, so bleibt noch viel privatheit… , in mich hinein schaut man noch nicht.

Solche  Bilder finden sich bei karten landwirtschaft unnd umwelt in Sh

 

 

 

 

 

 

 

 

Merken

die zeit..

heute schien mir, war die Zeit langsamer im takt..so ruhig, gelassen,  voller freude  begann der schöne tag..   ich zeigte hermann die herrlichen zwetschgen im baum..so schwer hängen die äste, aber wir sind uns sicher, sie sind so windgeschützt  ,und sie werden wohl nicht brechen wie bei äpfeln.

 

es war heute mein „faulenzertag  “ ohne termine, und doch am ende staunte ich ..als ich so nachdachte ,womit ich mich doch beschäftigt habe..aber es war ohne hektik..in aller ruhe..immer genug zeit für olympia… und den roten sonnenuntergang  und vollmond..

und wir freuten uns ,dass auf den feldern so gut geschafft wurde…  dem guten wetter sei dank..ein wunderbarer sommertag..

und ich hatte zeit für muße…innehalten..alleinsein–

und mein gutes Brot zu backen..und leckere rote grütze zu zaubern  und eine Sonnenblume zu pflücken.

Ernten am Wegesrand

Bald ist der Holunder reif, ebenso finde ich schon junge Haselnüsse,  aber mein liebstes ist noch    Brombeeren  und Mirabellen.aber ich fand auch schon schöne Sommersteinpilze, Himbeeren verwildert,–man muss nur die Augen offen halten.

Nun wachsen in Schatten hoher Pappeln und deren abgesägten Brüdern  wieder meine Pilze hier in der Marsch,  ich bin immer noch am Einsortieren,wie sie genau heißen, ich denke es sind Rauhfußröhrlinge wie Birkenpilze,   Rotkappen gibt es später auch sehr reichlich,   aber die schone ich, ich mag sie auch nicht so gerne.   Mein heutiger Fund war an lange mir bekannter Stelle, klasse, noch ganz junge fanden sich..ich sammle eigentlich nur einmal..für eine Mahlzeit, denn ich bedenke immer ,dass sich aus Unverträglichkeiten entwickeln könnten.

Nachher wird geputzt, noch lasse ich sie einfach gut aussehen, schade,dass ich nicht so gut zeichnen kann und malen.