mit sich im reinen sein

Es tat mir gut,  alles zu beregeln was notwendig ist,  aber auch zeit zu nehmen für pausen..aufs meer schauen, steilküste  besuchen.. am weiten strand von röm zu sein..

und schwimmen schwimmen  ist nicht immer einfach einzubauen mit unseren wechselnden badezeiten ,und meinen Terminen, hat aber nun absolut vorrang..so schön wie unser meer nun ist

dazu viel radeln ohne zu große anstrengung,

bei freundin salat schneiden, kurz die gräber inspizieren,

Ich war erstaunt wie beim elterngrab nach einigen wochen keine zeit das wildkraut alles überwachsen hatte.  Nun denn ich hätte beim Besuch der fischerfamily vorher es noch beregeln wollen, weil ich habe ja weite anfahrt.. 125km,aber war dann durch andere Familydienste  nicht dazu gekommen.

So musste es eben warten, und ist mir auch völlig egal was die anderen im dorf dazu nun sagen,  ich kümmere mich ,aber wie und wann das lasse ich mir nicht vorschreiben.    und dann verunkrautet es eben, so ist es eben im Leben, aber es war doch einiges an kraut zu sehr  in die höhe geschossen war, man sah die schönen niedrigen Kräuter und Pflanzen kaum noch,  nun ist alles wieder geordnete  vielfalt  mit vielen gräsern kräutern.  es war gut weitere bodendeckende Gräser zu setzen,  und keine bunten grellen blumen mehr, ihre unterschiedlichen Strukturen und Farbtöne lassen es so schön  nuanciert  aussehen. Und  ich habe eben dort kein übliches Grab mehr mit blumenpracht ala Begonie und co.. sondern Farb und formstrukturen . Zwei Rosen haben sich entschieden ,wieder auszutreiben,,mal sehen wie lange die Rehe sie in ruhe lassen, sonst dürfen sie gerne knabbern.. auch sie dürfen naschen  dort. aber ich werde bewusst nichts festbinden ,nichts gegen tierbesuch schützen. so wie auf meiner Terasse gerade bei einer netten Kaffeestunde  eine Wühlmaus ihre runde drehte, oder vormittags ein fischreiher  in den Garten einflog..  und gestern sammelte ich so schöne Federn der Schleiereule  ein.

bei hermanns grabstelle wird es auch wilder,   ,weil der boden ist so tonig,  und war kein guter Boden aus der tiefe ja gebaggert,  keine bodengare, nun keimen viele breitblättrigen Wegeriche ,darüber musste ich schmunzeln, denn damit versorgte ich immer seine Schnitt-  Wunden zur Wundreinigung,  hoffentlich kommen nun nicht gedankenlose Besucher   und meinen unkraut  muss raus!  auch ein Borretsch,den die bienen so gerne anfliegen,  hat sich aufgemacht  zu wachsen.

doch ich denke auch an seine vorlieben: Nun will ich schauen ob ich zinnien dazu finde die liebte er so.  Und alles was ich rauszupfe, ich lege es unter die  die buschigen Heidepflanzen, so finden sich nun immer mehr Regenwürmer.  Es war richtig im Rückblick, nicht alles schon einzuebnen, der hügel hat sich gesenkt, die groben Erdschollen sind zusammengerutscht.  Aber ich bin da eine ausnahme, alle wollen am liebsten gleich nach der Beisetzung alles fertig haben. Ich weiß nun,das Trauerjahr lässt sich so besser erleben.  Ich habe dieses Jahr nun fast geschafft und denke die Arbeit mit dem Grab hat mir auch sehr geholfen.

Ebenso dass ich hier auf dem hof alleine lebe und eigene Maßstäbe entwickle und anwende, ich bin selbstständiger wieder bereit zu eigenem Leben geworden, die schwerste Zeit denke ich ist geschafft. aber ich bin eben auch eigenwillig, und habe freude daran, mein Leben auf meine Weise zu gestalten und leben, egal was andere davon halten.

Hier ist ja der Trend immer mehr, weg vom Land, hin  zu kleinen wohnungen in der Stadt.  ich dagegen liebe immer mehr meinen Platz hier, der mir viel Freiheit gibt.

Doch bedeutet auch Arbeit  Pflichte, und das wiederum macht mich  zufrieden.

Als ein Handwerksmeister mit mir durch die große scheune ging, er sah es wie ich positiv..so viel Platz hier zum Arbeiten  platz für alle Maschinen , und sah  dass mein Mann ein echter holzwurm war. endlich wieder einer ,der wie ich das Potential sieht.

aber andere sind nur erschrocken,   das ist ihnen zu groß, sie sehen sich jeden Tag nur sich sorgen, zu viel zu fegen, putzen, ständig alles mähen, schreddern..

das darf man aber nicht.  einfach nur alles der reihe  nach gut beregeln, zwischendurch sich selbst überlassen können, aber dann sich Neuem zuwenden, das mache ich nun.

Ich bin nicht wie andere, die ständig Laub kehren, keinen wildwuchs ertragen, keine vogelmist mögen, immer alle Fenster ständig putzen..aber nie Zeit zum in den himmel schauen sich nehmen!

Mein toll gereinigter Ofwen hat nun niedrigste Abgastemperatur, ich heize wieder , denn ich möchte es hier im Haus gut trocken haben.  Es hat mich fasziniert, wie die Handwerker mit ihrer Feuchtemessung mir vor Augen führten, wo es  zu feucht nun noch ist nach dem Wasserschaden. und unser altes Mauerwerk im sockelbereich , oder die Kellerwände sind schlicht nicht trocken ohne viel heizen und lüften, selbst wenn die Raumluftfeuchtigkeit schon niedrig ist, die wände erzählen etwas anderes, wenn man nicht heizt.   Das Bad  trocknet nun  massiv, es war gut den gesamten Bauschutt mit einem Freund zu entfernen,  und nun läuft jeden Tag der Bautrockner.. es geht wieder aufwärts..gottseidank.

so freue ich mich auf neue woche  aber die letzten wochen waren schon eine echte Herausforderung.  ich will versuchen wieder zu meinem weben zu kommen..

nun ist heute regentag.. da schnitt ich wieder schöne rosen bevor sie zu sehr verregen, aber die äpfelbäume freuts.. sie haben so schöne äpfel angesetzt–

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