Geschützt: gehen lassen

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nach vorne schauen..

gestern gab es eine zeitungsbeilage..vorsorge fürs alter..

aber es hat mich echt genervt..nur seniorenresidenzen..alle möglichen krankheiten die man nun abfedern kann….  pflege in vielen variationen..wohnen   …. alles nun im alter auf behindert abgestimmt.

welch ein unsinn : behindertgerecht das meint ja zumeist rolligerecht, gehbehindert.. das muss von anfang an gelten..jeden tag kann man stürzen. so war mein Hermann nicht alt als er von heute auf morgen im Rollstuhl für lange Zeit leben musste.. ebenso hatte ich es gut im Haus ohne Schwellen..überall konnte ich das Babybett hinrollen..

irgendwie scheint es mode zu sein  uns Senioren einzufangen in ihre wohnkonzepte..wo Bauherrenmodelle uns weiß machen wollen  wir leben nur gut in geschütztem Raum..

aber will ich das?   nein ich will nicht an Krankheit und Behinderung immer denken.. immer vor augen haben das kommt auf mich zu als einschränkung  von Demenz  bis inkontinenz   von Tatter  bis unbeweglichkeit..

es gibt auch andere Modelle fürs alter..so sägte ein Freund meines Hermann bis ins hohe alter an der Gattersäge..  andere sind aktiv als Hausmeister  und nutzen ihr wissen alle Probleme des Alltags bei den Nachbarn zu lösen.. so ist mein Freund sehr geschätzt  bei den älteren Nachbarn   ..oft kommt dann einer  und die leise Frage  Kannst du mal eben..   ab und zu nervt es sicher..weil man gerade andere Arbeit hat..aber es ist doch genau das was wir wollen  ….miteinander leben..

aber meine Verantwortung abgeben  mich einfügen in von anderen bestimmte abläufe  nein das ist so wie mir ein alter Herr sagte..dann will ich nicht mehr.  ich will arbeiten bis zum letzten Tag.

Mein Hermann  regelte bis zum letzten Tag vieles.. wollte auf keinen Fall den Hospizdienst und heute verstehe ich ihn..denn sie nennen es Sterbebegleitung  aber Katrin Krabbe nannte es in einer Talkschow  Lebensbegleitung..viel passender..

erst nach dem letzten Atemzug sterben wir,  nicht vorher.

Und auf diesem Weg der so individuell ist.. sollten wir aufhören

immer nur an das Sterben zu denken..

ich freue mich beides verbinden nun zu können.Tod und Leben!

Beim Gang zum Friedhof beim Trauerkreis da ist Tod das Thema..ebenso  bei Geprächen mit anderen die mit Trauer beladen sind.. aber danach kommt das Leben

so werde ich hier weiterhin meine Arbeiten machen

mir neue Aufgaben suchen und vieles noch lernen austesten  und Sinnvolles schaffen.. nur mit dem wohnmobil die Welt anschauen  mir viel zu wenig..  dazu habe ich keine lust!

aber wenn ich andere begeistere für mein Hobby ihnen erkläre, welche Vielfalt wir selber schaffen können!!  dann hoffe ich andere auch dafür zu wecken!

und nun ist weiter dran für mich:  für die nächsten Generationen zu sorgen..unterstützen.. lachen  gemeinsam

und dann wieder auch alleine hier.. schönes wärmendes  spinnen stricken weben..

also mich hat wirklich genervt !!  keine einzige Werkstatt war in den vorschlägen fürs Alter aufgeführt..  keine großer gemeinsamer Werkraum..keine Initiativen jung und alt miteinander zu verbinden..echt doof diese Beilage der SHZ  !

und mir schmeckt nun mein Brot  und ich denke an den wichtigen Satz  :                       unser täglich Brot   gib uns heute..

das ist nicht selbstverständlich  ..aber ich kann es auch selber backen..und früher nutzte ich dann gerne den Weizen von Hermanns Ernte!

also fangt an  den typ. Seniorenquatsch wegzulegen  seid innerlich beweglich..egal wie die knochen auch meckern..

gebackenes

nach den Regeln nutzen  alles selber machen kaum noch Fertigprodukte  ..so wurde nun heute wieder geübt..roggenmischbrot backen  .

dazu eine kohlpastete gebacken..mit Gemüsepaprika  und rinderhack, das wird mein kalter aufschnitt  ..soll noch Kräuter rosmarin thymian lorbeer  salbei.. aus dem Gewächshaus dafür holen..  also euch schönen Feiertag..

ein besonderer tag

vor dem Frühstück getreidemühle eingeweiht…  die habe ich mir selbst geschenkt…

 

 

 

heute ist der 75. Geburtstag von hermann, aber das ist nun Vergangenheit..es wird nie mehr gemeinsame Geburtstagsfeiern geben. Damit ich nicht nur das als Schmerz empfinde, habe ich gestern ja die enkelin nachträglich zum Geburtstag  mit meinen letzten schönen rosen aus dem Garten vor dem Orkan noch nachmittags gerettet beschenkt..und mit ihnen allen Apfelkuchen gegessen..und mit 6 Kindern , 4 großen Jungs dabei  am tisch wurde tüchtig gefuttert

zu hermanns Grab fiel mir viel passenderes ein..mein Gemüsegärtner   er bekam einen schönen rosa-roten   Zierkohl dazugepflanzt..   und dann das Kreuz vor einem Jahr  wurde es gemeinsam gesetzt. Es brauchte ein wenig Öl..da passte Rapsöl  ideal..er hatte doch immer Raps so gut genutzt..  Zum einen das Korn  ,zum anderen den Honig in der blütezeit geimkert,  und drittens  das Stroh:  damit heizte er jahrzehntelang..unseren großen Strohofen.

Und nun ist sein schönes besonderes Kreuz aus einem alten Zaunpfahlgefertigt von meiner bildhauertochter wieder winterfest  geölt  und so nutzte er auch immer Öle beim motorsägen..pflanzenöle die nicht  den boden verseuchen.. danach fühlte ich mich besser.    und beschloss  ich mache heute den Webstuhl für die Babydecke fertig.

Heute früh hatte ich schon die schlichte vorbereitet   und aufgetragen,  schlicht mit den Händen einmassiert aus  Haferflockenschleim und Leinsamenschrot aufgekocht..dann gut gesiebt..  und danach hatte ich wunderbar weiche Haut an den händen!

dabei wurde gleich die Getreidemühle eingeweiht, nachdem ich einige Tage schon gerätselt habe..wie bekomme ich den Drehschalter richtig eingestellt..  das war wie Fischertechnik  nur leider ohne Anleitungsbilder..  bis irgendwann ich wusste..so muss ich die Teile zusammensetzen..es mahlte schönes feines roggenmehl  und Leinsamenschrot..   ( aber eigentlich reicht für Leinsamen auch  der Mixstab)

im Webstuhl fühlte ich mich heute mittag pudelwohl  !!

saß  so gut unten  ,um mich meine Leinenschnüre..( dazu mein Telefon  musik übers Handy  mediathek…  ..so kann man es gut aushalten)   ..

das versteht ja keiner, warum ich damit so gerne händel  statt Texsolv  aber das kann ich ohne Hinschauen..Knoten fädeln..  und ich mag es einfach! besonders die vielen alten Schnüre wieder nutzen..  es ist Meditation pur  wenn alles angeknotet ist!

 

Die schönen langen Stäbe  halten nun die Wippen gut,   und es gibt ein gutes Fach!. Seitlich noch 2 fangfäden angebracht..da ich ja die webfolge öfter wechsle.

und dann die angeknoteten Kettäfden noch flach mit einer roten Schnur gemacht..

nun Begann  ich  und es ist schon etwas verwegen  nur weiß weben und dann Trittfolge über 18 Einschüsse..   da kann ich schon verstehen warum andere einen Dobby Webstuhl von Louet sich kaufen.  Aber mit meiner Hilfe.. klammer  und Tritte nochmal markieren..  dazu das Muster ebenso an den Webstuhl heften..  Am Ende noch den passenden Breithalter  und es funktioniert..

 

nun freue ich mich..will nacher 2 alten Nachbarinnen besuchen  die eine webte auch und nutze ihre eigene wolle..

und will ihnen Bilder zeigen..  und quittengelee vorbeibringen.. und eine kleine Webarbeit  schenken.und mein Spinnrad von louet zeigen und bei ihnen spinnen,  meine Weise nun mich um einen schönen Tag zu kümmern!

und hier der besondere Einzug  Gänseaugenköper..  der faszinierte mich schon beim alten Webbuch von Laila Lundell  , meiner ist nicht so breit..

 

 

all wenn nix gewesen ist

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nur die plattgelegten halme sagen mir..das war zuviel..  nun ist nur noch böen von 100km pro h gewesen  nun reiner nordwind.. und es  flaut ab..sonne pur..  ich koche erst mal quittengelee  lagen noch so viele schöne unterm baum..und ich hatte genug zucker  pektin.. und gläser..  da weiß ich das wird sicher in der family geschätzt..  und nachher krabbel ich in den Webstuhl anschnüren….